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Spitzensport trifft Technologie – Till Steinforth zu Besuch bei SONOTEC

Im Rahmen eines Heimataufenthalts war Till Steinforth, deutscher Zehnkämpfer des SV Halle, zu Gast bei SONOTEC. Till studiert Architektur in den USA und verbindet Leistungssport mit Design, Additive Manufacturing und Technologie.
Im Mittelpunkt seiner Bachelorarbeit steht das 3D-gedruckte Laufschuh-Konzept „Ripple Runner“ – eine maßgeschneiderte Alternative zu klassischen Carbonplatten-Schuhen, entwickelt aus der Praxis des Hochleistungssports. Für dieses Projekt wurde Till international ausgezeichnet: Global Footwear Awards – Winner 2025. Fast täglich arbeitet er selbst mit 3D-Druck, von Schuhen über Möbel bis hin zu Architekturmodellen.
Austausch, Kennenlernen, Weiterdenken
Der Besuch bei SONOTEC stand ganz im Zeichen des offenen Austauschs. Michael Münch, geschäftsführender Gesellschafter und CEO, stellte SONOTEC als Ultraschallspezialisten vor, von industriellen Ultraschalllösungen bis hin zu innovativen Anwendungen in der additiven Fertigung.
Seit mehreren Jahren baut Nicki Bader den Bereich Industriedesign & Additive Technologien konsequent aus. Additive Manufacturing ist bei SONOTEC fest in den Entwicklungs- und Produktionsprozessen verankert: Der 3D-Druck kommt im Vorrichtungs- und Hilfsmittelbau, im Prototyping sowie im Messe- und Modellbau zum Einsatz. Gearbeitet wird mit Pulver-, Strang- und Harzverfahren, als Grundlage für flexible Lösungen, kurze Entwicklungszyklen und nachhaltige Innovationssicherung.
Till Steinforth verfolgt das klare Ziel, sein Produkt weiterzuentwickeln. Gleichzeitig setzt der Alltag im Leistungssport mit mehreren Stunden Training pro Tag enge zeitliche Grenzen, um die gewünschte Qualität allein zu erreichen. Genau hier setzt der gemeinsame Ansatz an: SONOTEC unterstützt im weiteren Prototyping, vertieft den technologischen Austausch, begleitet die nächsten Schritte und sammelt gemeinsame Erfahrungen in Prozessüberwachung und Qualitätssicherung, insbesondere dort, wo Ultraschall echten Mehrwert schafft.
Genau hier fließen auch Kompetenzen aus dem AddiQ-Bündnis ein: Die Ableitung von Qualitäts- und Prozesswissen aus additiv gefertigten, geschäumten Hochleistungsmaterialien eröffnet neue Ansätze für Prototyping, Prozessüberwachung und Qualitätssicherung. Ultraschall kann dabei gezielt eingesetzt werden, um Materialverhalten und Strukturintegrität frühzeitig und zerstörungsfrei zu bewerten.
Prototyping verstehen wir als gemeinsames Lernen: testen, verbessern und weiterdenken, im Netzwerk aus Industrie, Design und Forschung. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte und darauf, diese Idee gemeinsam voranzubringen. Vision, Neugier und Zusammenarbeit sind der Motor für Innovation – die Meter in der Entwicklung machen wir zusammen.
Der Zehnkämpfer des SV Halle steht exemplarisch für internationale Spitzenleistungen, Nachwuchsförderung und den Brückenschlag zwischen Sport, Wissenschaft und Technologie. Begleitet wurde Till auch von Christian Tengel, Abteilungsleiter Leichtathletik im SV Halle.